Österreichische Nationalbibliothek
Josefsplatz 1
1010 Wien
Weitere Standorte siehe www.onb.ac.at
Die Österreichische Nationalbibliothek ist die zentrale wissenschaftliche Bibliothek der Republik Österreich. Als einzige Bibliothek des Landes erhält sie Belegexemplare von allen in Österreich erschienenen Publikationen, zu ihrem gesetzlichen Sammlungsauftrag gehört aber auch die Archivierung des österreichischen Webspace. Mehrere ihrer einzigartigen Objekte wurden bereits in die UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen, sie ist damit eine der bedeutendsten Bibliotheken weltweit. Am Anfang ihrer Entwicklung stand die private Büchersammlung der Habsburger, das ganz in Gold geschriebene und reich illustrierte Evangeliar des Johannes von Troppau aus dem Jahr 1368 gilt als ihr „Gründungscodex". Heute archiviert sie mehr als 12 Millionen Objekte und ist ein modernes Wissenszentrum, das viele ihrer Services und Inhalte über die Website www.onb.ac.at anbietet. Die wichtigsten bibliothekarischen Serviceeinrichtungen und die größten Lesesäle befinden sich in der Neuen Burg am Heldenplatz. In ihren acht Sammlungen, verteilt über mehrere Standorte in der Hofburg bzw. im 1. Bezirk, bewahrt sie als Erbe der Habsburgischen Hofbibliothek einen bedeutenden Anteil des schriftlichen Weltkulturerbes. Neben dem Prunksaal am Josefsplatz betreibt sie fünf Museen: das Literaturmuseum in der Johannesgasse, das Papyrusmuseum am Heldenplatz, das Globen- und das Esperantomuseum in der Herrengasse sowie das Haus der Geschichte Österreich am Heldenplatz.